Auch in Zeiten von Corona war ich in meiner Funktion als BO-Lehrkraft daran interessiert, die berufliche Orientierung an unserer Schule weiter voranzutreiben. Dies gelang mir im Rahmen von KooBO.
KooBO ist ein Projekt zur Förderung der beruflichen Orientierung. Dabei arbeiten die Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit dem außerschulischen Kooperationspartner zusammen. Das Ergebnis am Ende des Projekts ist ein Produkt, eine Lösung oder eine Präsentation – der Inhalt und die Vorgehensweise sind dabei frei wählbar. Mit KooBO können Schülerinnen und Schüler berufliche Erfahrungen sammeln und darüber nachdenken, wohin ihr Weg führt.
Schülerinnen und Schüler erhalten durch das KooBO-Projekt u.a. die Möglichkeit
• mit anderen im Team (z.B. jahrgangs-, klassen- oder schulartübergreifend) zusammenzuarbeiten,
• Arbeitsweisen von z.B. Betrieben, Hochschulen, und/oder kommunalen Einrichtungen kennenzulernen,
• Einblicke in verschiedene Berufsfelder zu bekommen bzw. sich mit Aufgaben und Tätigkeiten verschiedener Berufe zu identifizieren,
• die eigenen Stärken und Fähigkeiten durch die Arbeit im Projekt zu erkennen und weiterzuentwickeln,
• fachliche und überfachliche Kompetenzen zu trainieren.
Das Projekt wird vom Europäischen Sozialfonds in Baden-Württemberg und von der Regionaldirektion Baden-Württemberg der Bundesagentur für Arbeit gefördert.
Zusammen mit Herrn Reinhold Birkhofer, dem zuständigen KooBO-Projekt Koordinator, konnten wir die Technische Hochschule Ulm als Partner gewinnen und von September bis Dezember 2022 ein wirklich tolles Projekt auf die Beine stellen. Die Schülerinnen und Schüler kamen beispielsweise beim ersten Treffen mit der Methode von Lego Serious Play in Kontakt. Diese basiert auf der grundlegenden Idee, dass jeder Gedanke, jedes Erlebnis und jedes Vorhaben in Form von dreidimensionalen Legomodellen visualisiert werden kann. Die Methode wird in Unternehmen und Teams sowie für Einzelpersonen eingesetzt, um neue Ideen zu fördern, die Kommunikation zu verbessern und Problemlösungen zu beschleunigen. Bei weiteren Meetings erhielten die Schülerinnen und Schüler unter anderem Einblicke in die Labore der Hochschule.